Keiko
"Ein zwölfjähriger Ausreißer. Ein riesiger Wal. Ein mitreißendes Abenteuer um eine außergewöhnliche Freundschaft."
... so begann der Trubel um einen weltberühmten Killerwal:
1992 begannen die Warner Bros. Studios in Mexico City den Film "Free Willy" zu drehen, in dem es um einen Jungen geht, der einen Wal rettet. Dieser Wal wurde von dem Schwertwal "Keiko" dargestellt, welcher im Jahre 1979 nahe Islands gefangen und somit von seiner Familie getrennt wurde.
Ein Jahr später wurde der Hollywood-Film zu einem überraschenden Erfolg in den Kinos und trieb weltweite Bemühungen an, Keiko auszuwildern.
Bis zu seinem Tod, am 12. Dezember 2003, erlebte Keiko viele Abenteuer und brachte viele Seemeilen hinter sich. Er starb sehr wahrscheinlich an einer Lungenentzündung, in der Taknes Bucht in Norwegen.

Am 02. August 2006 hatte ich die Gelegenheit Keikos Grab in Norwegen zu besuchen. Ich schrieb in mein Tagebuch:
"... Das Wetter ist wunderschön, die Gegend ist total hügelig und bewaldet. [...] An dem Fjord sind wir schon, es ist also nicht mehr weit von hier.
Wir fahren eine längere Strecke, ehe wir Halsa erreichen. Wir informieren uns wo Keikos Grabstätte ist und machen uns schließlich auf den Weg. [...]
Das Grab mit dem Steinmonument ist direkt am Meer gelegen und es gibt eine »Infotafel«, wo man den Lebenslauf Keikos nachlesen kann. Ich habe meine Muschel mit auf das Grab gelegt. Die Taknesbucht ist wunderschön. Nur wenige Meter vom Festland entfernt gibt es eine kleine Insel und überall um einen herum sind hohe Berge, Bäume und eben Wasser! *träum*"
Wer das schwer zu findende Grab Keikos ebenfalls besuchen möchte, nimmt von Süden kommend die zweite Abfahrt in die Straße 352, zwischen Liabøen und Hennset: (man sieht das Grab von der Straße aus nicht oder kaum, es sind jedoch kleine Schilder angebracht)
